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- Ein alter Schutz- & Segenszauber zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche

Energiewelten - Bettina Diederichs - psychologisch-spirituelle & energetische Beratung
Veröffentlicht von in - Leben im Takt der Natur · 19 September 2019
Tags: MabonMagieZauber

Ein alter Schutz- & Segenszauber zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche

Zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche liegt ein ganz besonderer Zauber in der Luft. Es ist eines von zwei Naturfesten im Jahr, an dem Tag und Nacht gleich lang sind – sich in der Waage halten. Mit ihr übertreten wir die Schwelle zur dunklen Zeit, denn die Nacht siegt über den Tag. An solchen Schwellentagen sind die Tore zu anderen Dimensionen immer weit geöffnet. In 2019 wird dieser Tag noch intensiver, denn es ist gleichzeitig ein Portaltag.

Ein anderer Name für dieses Fest ist Mabon. Dieser Name kommt aus dem walisischen (eine Gottheit) und ist auch ein noch relativ neuer Name. Das Fest an sich hingegen ist viele tausende von Jahren alt. In der Mythologie markiert dieser Tag die Zeit des Abstiegs der Göttin Persephone in die Unterwelt. Hades, der Herrscher der Unterwelt, hatte sich der Legende nach in sie verliebt und in die Unterwelt entführt. Ihre Mutter Demeter war darüber so traurig, dass sie daraufhin Blumen und Blätter verwelken ließ – der Herbst beginnt.

Viele frühe Kulturen wussten um diese äußerst magische Zeit des Jahres, haben ihre Feste zur Erntezeit gefeiert und sich und ihr Heim auf den bevorstehenden Winter vorbereitet. Da durfte auch ein Schutz für das Haus nicht fehlen. Man bat um Segen und Schutz für Haus und Hof, auf dass der Winter unbeschadet überstanden würde.

Heute lade ich Dich ein, die besondere Zeit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche selbst für einen Schutz- und Segenszauber zu nutzen. Denn auch wenn zwar heutzutage die Gefahr, in unseren Heimen zu erfrieren und zu verhungern, eher gering ist, so können wir doch mit diesem wunderbaren kleinen Zauber uns selbst, unsere Lieben und unsere Herzensprojekte segnen und uns selbst wieder ein stückweit in den Kreislauf von Mutter Natur einbinden, uns erden und verbinden.

Du brauchst

    • Einen Schlüssel (am besten mit einem langen Halm, ein alter Schrank- oder Kellerschlüssel zum Beispiel)

    • Streichhölzer

    • Eine Nadel, Zahnstocher oder ähnliches zum Einritzen der Kerze

    • Eine schwarze oder weiße Kerze – je nach Mondphase.
Abnehmender Mond: schwarz, um zu bannen.
zunehmender Mond: weiß, um zu versorgen.
Ich empfehle Dir Wunschkerzen, die Du in Esoterikläden oder im esoterischen Versandhandel auch online gut bekommst. Sie haben eine Brenndauer von ca. 1 Stunde (da ruhig mal nachfragen, denn die Kerze sollte ganz herunterbrennen können und Du solltest schon die ganze Zeit mit Deiner Achtsamkeit und Deinem Fokus auf den Zauber dabeibleiben. Eine Haushaltskerze tut es aber zur Not auch, diese brennen nur sehr lange. Wenn Du z.B. eine Stabkerze viertelst, kannst Du die Brenndauer auch durchaus überschaubar halten.) In 2019 haben wir zu Mabon abnehmenden Mond, also wähle eine schwarze Kerze.

    • Deko. Dekoriere Deinen Ritualbereich ganz nach Belieben. Ich wähle dafür gerne Eicheln, Kastanien und Kiefernzapfen. Auch ein roter Apfel als Opfergabe ist gut. Bitte alle Gegenstände hinterher entsorgen – gerne zurück in die Natur. Bitte iss den Apfel nicht – er hat nach dem Ritual keine Energie mehr.


Ablauf des Rituals

Schaffe Dir für die Dauer des Rituals einen geschützten Ort. Hier sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Du kannst einen kleinen Altar errichten oder auch einfach am Küchentisch sitzen. Wichtig ist nur, dass Dein Platz aufgeräumt und sauber ist. Du kannst auch Dein ganzes Zimmer zum Ritualort verwandeln.

Lege Dir Deine Utensilien bereit.

Stimme Dich auf den Zauber ein. Wenn Du weißt, wie es geht, ziehe einen Schutzkreis, rufe die Himmelsrichtungen an oder bitte Deinen Schutzengel dazu. Auch ein kleines Gebet, in dem Du um Schutz während des Rituals bittest, ist gut. All dies dient Deiner Einstimmung, Deinem Fokus, Deiner Ernsthaftigkeit.

Ritze nun in die Kerze kurz und knapp Deine Absicht:
- bei zunehmendem Mond (weiße Kerze) Schreibrichtung vom Docht in Richtung Fuß: „Schutz und Segen“
- bei abnehmendem Mond (schwarze Kerze) Schreibrichtung vom Fuß Richtung Docht: „Gefahr ist gebannt“

Entzünde die Kerze mit dem Streichholz und warte bis die Kerzenflamme möglichst ruhig ist.

Nimm den Schlüssel in beide Hände und besprich ihn mindestens drei Mal:
„Dieser Schlüssel schützt mein Heim.“ Dieser Satz ist immer gleich. Und dann
bei zunehmendem Mond (weiße Kerze): „Ich bitte um Schutz und Segen für mein zu Hause und all seine Bewohner.“
bei abnehmendem Mond (schwarze Kerze): „Ich bitte darum, dass alle Gefahren von meinem Heim abgewendet werden.“
Lade den Schlüssel mit dieser Absicht ein paar Minuten auf. Je länger umso besser. Das Ritual lebt von Deiner Aufmerksamkeit. Wenn Du das Gefühl hast, es ist genug, lege den Schlüssel neben die Kerze und lasse ihn in ihrem Licht liegen.

Während die Kerze abbrennt, bleibe in einer meditativen, besinnlichen und aufmerksamen Stimmung. Genieße einfach die Atmosphäre. Beobachte auch die Flamme. Das kann ganz interessant werden! Ist sie ruhig oder flackert sie? Frage die Kerze ruhig, was Dir sagen möchte, wenn sie stark flackert. Eventuell bekommst Du einen Hinweis, Dich vitaminreicher zu ernähren, weil Du vielleicht im Winter leicht erkältungsanfällig bist, oder Dein Auto noch einmal winterfest zu machen, etc. Du wirst eine Idee bekommen. Schreibe Dir das ruhig auf – auch das gehört zum „zaubern“ dazu. So kannst Du hinterher die Sprache der Kerze entschlüsseln.

Am Ende des Rituals nimmst Du den Schlüssel mit zur Haustür und schließt diese von innen symbolisch einmal ab – drehst in also vor dem Schloss symbolisch einmal um. Sage dabei laut: „Dieses Haus ist geschützt. So soll es sein.“

Traditionell wird der Schutztalisman anschließend am höchsten Punkt des Hauses angebracht. Das ist aber nicht immer möglich – es reicht vollkommen, ihn oben auf einen Schrank in der Nähe der Haustür zu legen.

Ein gesegnetes Mabon für Dich!
Deine Bettina


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Text: © Bettina Diederichs



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