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- Vollmond in Löwe am 9. Februar 2020 – Wunsch oder Wunsch?

Energiewelten - Bettina Diederichs - psychologisch-spirituelle & energetische Beratung
Veröffentlicht von in - Neu- und Vollmondenergien · 7 Februar 2020
Tags: VollmondLöwe



Vollmond in Löwe am 9. Februar 2020 – Wunsch oder Wunsch

Der kommende Vollmond im Zeichen Löwe trägt eine feinsinnige Energie … Wir haben Wunsch-Vollmond! Der erste in einem Jahr, welches regelrecht auffordert, Dinge anzugehen, zu verändern und zu manifestieren. Gerade dieser erste Wunsch-Mond ist dabei besonders bedeutsam, denn je früher wir an das Manifestieren gehen, desto besser. Und der Drang der Seele, diesem Ruf auch mit dem Bewusstsein zu folgen, kann sich auf unterschiedlichste und durchaus vehemente Weise bemerkbar machen.
 
Was erwartet uns?
Der Löwe steht symbolisch für unser Schöpfer-Sein – für die Kraft, die in uns wohnt, um unser Leben zu gestalten und zu meistern. Hinzu kommt, dass die Manifestationskraft der aktuellen Zeit außergewöhnlich kraftvoll ist. Starke Konstellationen im Steinbock-Zeichen, die dieses Jahr prägen, schwingen hier mit (mehr dazu in den letzten vier Mond-Artikel in meinem Blog.) Auch dieser Vollmond profitiert von diesen Einflüssen und stellt noch mehr Power als üblich für die Wunscherfüllung zur Verfügung.
 
In uns erwacht jetzt mehr und mehr das Bedürfnis, etwas zu erreichen, zu verändern, zu schaffen. Vielleicht hast Du bereits etwas klar vor Augen oder Du nimmst das Ganze auf anderer Ebene wahr. Möglicherweise fühlst Du in Deinem Solarplexus derzeit eine ganze besondere Energie. Für den einen kann sich diese sehr unangenehm anfühlen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Du noch nicht dazu bereit bist, für Dich und Dein Leben die volle Verantwortung zu übernehmen. Oder wenn Du Dich zu sehr, Deinem Umfeld oder Deiner Familie angepasst hast und Deine eigenen Bedürfnisse unterdrückst oder sogar vergessen hast. Für den anderen hingegen ist dieses Gefühl warm und behaglich – wie ein Strahlen. Es ist ähnlich wie das Gefühl, dass Du als Kind hattest, wenn Du etwas spielerisch gestalten wolltest. Vielleicht eine Waldhütte bauen, oder etwas malen, kneten, basteln, etc. Diese kindliche Vorfreude …
  
Das verlernte Wünschen
Ich kann mir denken dass in vielen jetzt der Gedanke aufkommt: „Prima! Ich darf mir was wünschen! Endlich kann es anders werden.“ Und ja, das darfst Du und das kann es auch. Zum Wünschen fordert dieser Mond geradezu eindringlich auf. Aber die Sache hat einen Haken! Denn Wunsch und Manifestation gehören nicht unweigerlich zusammen – selbst mit diesen wunderbaren Energieströmen nicht. Wir haben das richtige Wünschen leider verlernt, und darum gehen die meisten auch nicht in Erfüllung.
  
Als Kinder beherrschen wir das Wünschen noch recht gut. Aber je älter wir werden, umso mehr Ego, überaktiver Verstand und Zweifel kommen dazu und überlagern das, was das richtige Wünschen ausmacht: klarer Fokus, Gefühl, Vertrauen und das eigene aktiv werden.
  
„Aber als ich mir als Kind ein rotes Fahrrad gewünscht habe, habe ich doch auch nichts dazu getan.“ Nicht? Bist Du nicht jeden Tag vor dem Laden stehen geblieben und hast Deine Mutter zur Weißglut gebracht, weil sie jedes Mal auf Dich warten musste? Und hast Du nicht immer wieder etliche Bilder von Dir auf einem roten Fahrrad gemalt, bis Du es letztlich zum Geburtstag bekommen hast?
  
Und was jetzt?
Ein Wunsch kann sich erst dann manifestieren
    • wenn Deine Energie und Deine Einstellung dahinter richtig sind,
    • wenn Du erkennst, dass Du hinter all Deinen Wünschen die treibende Kraft bist,
    • wenn es ein echter Wunsch ist, dem keine anderen – vielleicht unbewussten – Wünsche entgegenstehen und
    • wenn er nicht nur eine reine Egobefriedigung ist.

Um das zu erreichen, brauchen wir als Erwachsene manchmal etwas Hilfestellung. Frage Dich zum Ersten bei Deinen Wünschen:
    • Bist Du bereit, auch die Konsequenzen zu tragen?
    • Bist Du bereit, dafür aktiv zu werden?
    • Ist es ein Herzenswunsch oder dient er Deinem Ego?

Gerade die letzte Frage bringt viele zum Verzweifeln. Und es ist tatsächlich nicht immer einfach, sie zu beantworten. Eine erste Möglichkeit, hier klarer zu sehen, ist zu hinterfragen, warum Du gerade dies wünschst. Geht es Dir um die Sache selbst oder ist es Angst, die Dich antreibt? Oder das Streben nach Anerkennung oder Lob? Möchtest Du jemand anderen ärgern …?
Danach siehst Du schon um einiges klarer.
 
Zum Zweiten kommt es darauf an, wie Du wünschst. Es gib Wünsche in Form von Tag-Träumereien, Wünsche in Form von „ach das wird sowieso nix“, Wünsche in Form von „ich würde ja gerne, aber …“. Und es gibt Wünsche in Form einer klaren Ausrichtung, Entscheidung und Absicht für etwas.
 
Erkennst Du den Unterschied? Ein Wunsch ohne eine Energie von „ich weiß, dass es so sein wird“ hat es schwer, sich zu erfüllen. Ein „Trick“, den ich in Bezug auf das Wünschen gerne in meinen Beratungen verwende, ist der Austausch der Begrifflichkeit. Ich bitte mein Gegenüber, anstatt zu wünschen, eine klare Entscheidung zu treffen und innerhalb von 72 Stunden einen ersten entscheidenden Schritt zum Ziel hin zu tun. Und hier wird ziemlich schnell deutlich, ob der Wunsch Potential hat, sich zu erfüllen oder nicht.
 
Probiere das doch einmal aus. Und wenn sich die Entscheidung gut anfühlt – ja dann ran an den Vollmond! Die Zeitqualität ist ideal.
 
Möchtest Du diese Zeitqualität nutzen? Dann verbinde Dich bewusst mit ihr.  Schreibe Dein „Ja“ oder Kommentar unter diesen Artikel bei Social Media, oder like und teile den Beitrag. All dies symbolisiert Dein Mitgehen mit diesen Energien. Noch intensiver wirkt der Energiekreis am Vollmond-Abend. Wir verbinden uns hier gemeinsam mit der Zeitqualität und verankern sie in unserem individuellen Feld – gleichzeitig kannst Du diese Zeit für Dein persönliches Wunsch-Ritual nutzen.

Eine wundervolle Vollmond-Zeit wünscht Dir
Bettina
  
Ps … und speziell für die Frauen (und auch für die Herren?) gibt es noch eine Besonderheit!
  
Dieser Vollmond könnte für uns sehr interessant werden – im Positiven wie im Negativen - je nach persönlicher Einstellung zur eigenen Weiblichkeit. Denn er gibt uns einen Vorgeschmack auf die Energien des Mond-Jahres, welches mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche beginnt und die tiefsten Schichten des kollektiven Ur-Prinzips „Weiblichkeit“ aktiviert. Eine Energie, die auf jede einzelne von uns (und folglich auch auf jeden einzelnen) auf irgendeine Weise Auswirkungen hat.  
 
Möglicherweise sind Dir gerade in den vergangenen Wochen besondere Anfeindungen von Deinen Geschlechtsgenossinnen begegnet. Oder Du hast mit einer „Schwester“ zu tun, die Du aus tiefstem Inneren ablehnst, obwohl Du sie gar nicht wirklich kennst – außer, dass sie vielleicht besser Yoga macht oder bei der Beförderung bevorzugt wurde ... Vielleicht fühlst Du Dich durch sie auch in Deiner Partnerschaft bedroht. Aber auch das Gegenteil kann sich zeigen. Eine tiefe Verbundenheit, ein plötzlich auftretendes Verständnis etc.
 
So oder so: es geht jetzt noch nicht darum, in die Bewusstseinsarbeit zu gehen. Dafür haben wir im Mond-Jahr genug Zeit. Aber je nach Qualität der derzeitigen Begegnungen, erkennst Du, was eventuell mit Kraft des Mondes im neuen astrologischen Jahr geheilt werden darf. Unter dem Einfluss der jetzigen Energien können wir erkennen, wie rosarot und oberflächlich gerade mit dem Thema Weiblichkeit und Schwesternschaft häufig umgegangen wird. Da liegt mehr Arbeit vor uns, als wir glauben.
 
Wenn Dich dieses Thema interessiert, lade ich Dich herzlich ein, Dich zu meinem Newsletter anzumelden. Dazu wird es hier bald ausführlicher Post geben.

Text: © Bettina Diederichs (darf gern mit Verweis auf die Quelle geteilt werden)


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